„Lass' das Gras auf der Wiese" – Drogenprävention am Gymnasium Laurentianum

Vom 04. bis 08.09.2017 fand am Gymnasium Laurentianum eine Woche im Zeichen der Drogenprävention statt.

In der Woche vom 04. bis 08.09.2017 gab es für die SchülerInnen verschiedene Aktionen am Laurentianum, die sie über Drogenkonsum und seine Folgen aufklären sollten.


So startete diese Drogenpräventionswoche mit einem Projekttag zu Gesundheit von Körper und Geist für die Siebtklässler: Das Body+Grips-Mobil des DRK Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit der IKK classic bot den Jugendlichen auf sehr vielseitige Art an zahlreichen Stationen die Möglichkeit, sich u.a. mit den Themen Drogenkonsum und (Folgen von) Sucht zu beschäftigen. Angeleitet wurden die Schülerinnen und Schüler neben zwei DRK-Mitarbeiterinnen von 20 OberstufenschülerInnen, die die verschiedenen Stationen moderierten. Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß und zeigten sich interessiert, ebenso wie die sehr engagierten Moderatoren.

„Lass' das Gras auf der Wiese – Cannabiskonsum und seine Folgen" lautete der Vortrag, den der Arnsberger Apotheker Thilo Jansen an den folgenden Tagen für die Achtklässler des Laurentianums hielt. Diese zeigten sich von Herrn Jansens Überzeugungskraft und Fachwissen sehr beeindruckt. „Er hat die Schülerinnen und Schüler ganz offensichtlich erreicht", stellte Julia Winckler, Organisatorin dieser Drogenpräventionswoche, sehr zufrieden fest.

Außerdem konnte das Gymnasium Laurentianum die Earthlink-Wanderausstellung „Drogen Macht Welt Schmerz" gewinnen, die von allen LehrerInnen der Schule mit den SchülerInnen besucht werden kann. Sie beleuchtet das Thema „Drogen" unter entwicklungspolitischer Perspektive und bezieht u.a. auch ökologische und politische Konsequenzen des Drogenkonsums, -handels und der -produktion mit ein. Nach dem Besuch der Ausstellung zeigten sich viele SchülerInnen davon schockiert, wie viel Gewalt der Drogenhandel mit sich bringt und welche massiven antidemokratischen Auswirkungen dieser hat.

„Bei den Schülerinnen und Schülern kamen die Aktionen sehr gut an. Ich hoffe, dass die Jugendlichen dadurch auch wirklich verstehen, dass man illegale Drogen nie selbst im Griff hat und auch längerfristig gesehen keine konsumieren", so Julia Winckler. „Sicherlich wird das am Laurentianum nicht die letzte Aktion zur Drogenprävention gewesen sein."