Das NRW-Juniorballett besucht das Laurentianum

Einen aufregenden und erlebnisreichen Tag erlebten am 24.02. einige Klassen und Kurse beim Besuch des NRW-Juniorballetts am Gymnasium Laurentianum. Das NRW-Juniorenballett ist ein Ensemble von jungen, äußerst begabten (und international erfahrenen) Balletttänzern aus der ganzen Welt, die zur Zeit an der Oper in Dortmund trainieren.

Nach der Begrüßung der zehn internationalen Tänzer und Tänzerinnen in der Mensa wurden diese in fünf an dem Besuchsprogramm beteiligte Gruppen aufgeteilt und konnten so mit den Schülerinnen und Schülern des Laurentianums in einen regen Austausch treten. In jeder Klasse/jedem Kurs wurde im Vorfeld der Besuch geplant. Man überlegte, was man den Gästen vom Laurentianum, von Arnsberg oder auch vom Schulleben zeigen wollte und was die Schülerinnen und Schüler am spannenden, aber sehr arbeitsreichen Leben der Tänzer und Tänzerinnen besonders interessierte. So fanden anschließend in allen Gruppen spannende Begegnungen statt.

Der Besuch von Davide und Risa beim Chor des Laurentianums startete mit einem gemeinsamen Lied, bevor Davide den Chor schwungvoll auf dem Schlagzeug begleitete. Anschließend zeigten Risa und Davide den Schülerinnen und Schülern auch einige Figuren aus dem HipHop.

In der Klasse 7d startete die Sportstunde in der neuen Turnhalle mit einem gemeinsamen Wettkampfspiel in vier Kleingruppen, bevor die Tänzerin Haruko und Tänzer Giacomo versuchten den Schülern und Schülerinnen einige Ballettschritte beizubringen. Viele Schüler und Schülerinnen mussten feststellen, dass das, was immer so leicht aussieht, ganz schön schwer ist.

In den Kursen der Oberstufe in Englisch, Deutsch und Spanisch stand der Austausch von Lebenserfahrungen und -wünschen im Vordergrund. Die Berufsausbildung eines professionellen Tänzers beginnt in der Regel mit acht Jahren und ist nach zehn Jahren abgeschlossen. Das harte Trainingsprogramm mit acht Stunden Training an sechs Tagen jede Woche plus Aufführungen beeindruckte Schüler und Schülerinnen besonders.

Für die Schüler des Englisch-LK war es auch eine tolle Erfahrung den ganzen Tag mit den Tänzern Nae, Dayne und Gemma auf Englisch kommunizieren zu können.

Beim Deutsch-LK beeindruckte der Lebenslauf von Dann, der zur Zeit am Theater Dortmund in „Faust“ die Hauptrolle des Mephisto spielt, und Amanda besonders. Es stellte sich für die Schülerinnen und Schüler die Frage, wieso man von Australien den Weg nach Dortmund wählt.

Im Spanischkurs wurde Erik anhand von selbstgestalteten Plakaten, natürlich auf Spanisch, die Stadt Arnsberg in Form eines Stadtrundgangs vorgestellt. Dazu gab es frisch gebackene Waffeln.

Nach dem „Unterricht“ und einer kurzen Pause wechselte der Schauplatz. Vom Laurentianum ging es zum Sauerlandtheater. Stand in der Schule das Umfeld und der Alltag der Schüler und Schülerinnen sowie das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund, so konnten die Laurentianer im Theater das Aufwärmen, die Probe und Teile des Programms der Tänzer und Tänzerinnen des NRW-Juniorballetts kennenlernen. Nachdem Kleingruppen kurz aus den einzelnen Gruppen berichtet und "ihre Tänzer" vorgestellt hatten, folgte eine kurze Einführung in das Balletttraining durch den Manager Herrn Ehinger. Das Training für die Tänzer und Tänzerinnen leitete der Ballettmeister, der früher selber Profitänzer war. Für die Zuschauer war überraschend mit wie wenigen französischen Worten und Handzeichen die Choreografie an die Tänzer vermittelt wurde. Und beeindruckt hat alle auch die unglaubliche Gelenkigkeit der Tänzer und Tänzerinnen. Häufig fiel in den Reihen der Zuschauer der Kommentar: „Das ist ja total beeindruckend!“. Besucht wurde das Gymnasium Laurentianum an diesem, von allen sehr positiv aufgenommenen Tag auch von Frau Schlecht, der Leitenden Regierungsschuldirektorin beim Dezernat 43, und an der Probe im Sauerlandtheater nahm auch Frau Blasberg-Bense, die die Leitung der Abteilung Schule der Bezirksregierung inne hat, teil.

Nach der Präsentation von Teilen des Programms im Sauerlandtheater ging es dann zurück zum Laurentianum, wo eine gemeinsame Mahlzeit und viele weitere Gespräche den erlebnisreichen und spannenden Tag abrundeten.