Kursfahrt des Leistungskurses Geschichte - Berlin 26.- 28.08.2015

Im Rahmen der Q2 besteht für alle Kurse die Möglichkeit eine dreitägige Kursfahrt durchzuführen. Der Geschichtsleistungskurs von Herrn Gerling nahm diese Möglichkeit gerne wahr und begann schon in der Q1 mit der notwendigen Planung für eine Fahrt nach Berlin. Thematisch orientierte sich das Programm an der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.


Am Mittwochmorgen, dem 26.08 fuhren wir, Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte, unter der Leitung von Frau Born und Herrn Gerling mit dem Zug nach Berlin. Nach der Ankunft gegen Mittag suchten wir zunächst das Hostel in Berlin Mitte auf, um das Gepäck dort abzuladen. Danach fuhren wir gemeinsam mit der U Bahn zum Brandenburger Tor. Ab da konnten wir in Kleingruppen für eine gute Stunde alleine durch die Stadt gehen. Als erster richtiger Programmpunkt stand eine Führung mit dem Thema „Topographie des Terrors" auf dem Plan. Hierbei wurde uns viel über die Grundzüge des nationalsozialistsichen Staates, das Aufstreben Hitlers und die nationalsozialistiasche Ideologie erklärt.
Als nächstes machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Mitte zu unserem Hostel, um dort die Zimmer zu beziehen. In Arnsberg hatten wir uns schon auf 4er Zimmer aufgeteilt. Nach einer kleinen Pasue machten wir uns gegen 18 Uhr auf den Weg in die Stadt, wo wir mit einer Spreefahrt weitere Ecken von Berlin entdeckten. Anschließend ließen wir den Abend gemeinsam beim Abendessen in den Hackesche Höfen ausklingen.
Am Donnerstagmorgen fuhren wir nach dem Frühstück zum Staatssicherheitsgefängnis in Hohenschönhausen. Dort erzählten uns zwei Zeitzeugen und ehemaligen Insassen über ihre Erlebnisse in der DDR. Die Führungen waren einerseits wirklich interessant, aber andererseits auch erschreckend und bedrückend. Im Anschluss hatten wir wieder Zeit zu freien Verfügung in Kleingruppen, welche hauptsächlich zum Mittagessen und shoppen verwendet wurde.

Gegen 15 Uhr besuchten wir das Museum „Story of Berlin", welches uns die Zeit der Weimarer Republik näher brachte. Verbunden mit dem Besuch dieses Museum war die Erkundung eines Atomschutzbunkers aus dem Kalten Krieg. Für uns war es erschreckend zu erleben, auf welche Weise man damals dachte, sich gegen einen möglichen Atomkrieg schützen zu können.
Uns war allen die Erschöpfung dieses erlebnisreichen Tages anzumerken, weshalb wir nach dem Museum zurück ins Hostel fuhren. Hier wurde sich dann ausgeruht, geschlafen und die Einkäufe des Tages begutachtet.
Zu Fuß ging es abends dann Richtung, wo sich unsere Gruppe in kleinere Gruppen aufteilte: Einige entschieden sich Dortmunds Fußballspiel zu gucken, andere wollten unbedingt das Brandenburger Tor im Dunkeln sehen und noch andere überlegten sich ledeglich gemeinsam zu Abend zu essen. Gegen 1 machten wir uns dann alle gemeinsam wieder auf den Weg zum Hostel.
Am Freitagmorgen räumten wir unsere Zimmer und lagerten unser Gepäck wieder in dem dafür vorgesehenen Aufbewahrungsraum. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die gerne zum Shoppen genutzt wurde.
Um 14 Uhr fand der letze Programmpunkt, die Besichtigung des Bendler Blocks (der Ort, an dem der Widerstanskämpfer Staufenberg erschossen wurde) statt. Hier wurden wir über verscheidene Widerstandskämpfer des Dritten Reichs und ihre Art Widerstand zu leisten informiert.
Im Anschluss holten wir unser Gepäck vom Hostel und machten uns auf den Weg zum Ostbahnhof, von wo der Zug um 19:35 Uhr Richtung Arnsberg fuhr.
Uns allen hat die Fahrt sehr gefallen. Wir verlebten eine wunderbare Zeit gemeinsam als Kurs, sahen aber auch gleichzeitig viel von dem, was wir schon im Unterricht besprochen hatten. Dadurch wurde uns nochmal deutlich, welchen Einfluss die Geschichte auch noch auf unser heutiges Leben hat.