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Schlagzeilen

Sponsorelauf 2008

Unter dem Motto "Das Laurentianum bewegt sich" wurde an unserer Schule im September 2008 ein Sponsorenlauf durchgeführt. Bei einer Teilnahme von fast 750 Schülern wurde eine Gesamtrundenzahl von über 12.400 erlaufen. Diese von Eltern, Verwandten und Bekannten gesponsorten Runden summierten sich auf einen Reinerlös von 13.727,40 Euro. Wie im Vorfeld von den Spendern festgelegt, erhielt hiervon die Aktion "Lichtblicke" einen Betrag von 5840,--Euro. Die symbolische Übergabe des Geldes erfolgte im Rahmen unseres diesjährigen Herbstfestes. Die restliche Spende von 7786,90 Euro verbleibt an unserer Schule und soll verschiedene Projekte unterstützen (z.B. Schulhofgestaltung). Wir möchten uns nochmals auf diesem Wege für die Unterstützung der Schüler, die eine durchschnittliche Laufstrecke von 17,4 Km ereicht haben, und der Sponsoren bedanken, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben!


Wenn Götter reisen..

"Unter der Leitung von Susanne Gieseke und Gabi Renner verwandeln insgesamt elf Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen die Kulturschmiede für zwei Abende in einen Olymp voller Mythen, Legenden und göttlichem Humor. Bereits mehrfach begeisterten Theatergruppen des Laurentianums das Publikum in der Kulturschmiede, und auch bei diesem Stück ist eines sofort klar: So "ganz gewöhnlich" wird das von Samira Rippegather geschriebene Jugend-Theater bestimmt nicht werden. Wenn die gelangweilten Götter am kommenden Dienstag und Mittwoch sich auf ihrer Reise unter die Menschen begeben, darf sich das Publikum auf eine Vorstellung voller Witz und Spannung freuen. Der Premiere am Dienstag folgt einen Tag später, am Mittwoch, 15. Oktober, eine zweite Aufführung. Und zwar ebenfalls um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Schüler. Zu haben sind die Karten im Sekretariat des Laurentianums sowie an der Abendkasse. "

Aus der Westfalenpost, 10.10.2008


Sammler und Jäger am Gymnasium Laurentianum

Gymnasium Laurentianum startet bei bundesweiter Aktion SAMMEL MIT!

"Füttere mich mit leeren Tonerkartuschen und Tintenpatronen!", schreit die in der "grünen Ecke" stehende SAMMEL MIT! Box. Seit kurzem steht die Box der bundesweiten Aktion "SAMMEL MIT! " Sammeln für Sport und Gesundheit" in der Schule an der Klosterstraße. Die Schule sammelt mit Hilfe der Schülervertretung und der Aktion SAMMELT MIT! leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen. Das Leergut wird umweltfreundlich recycelt und wirft sogar einen Gewinn ab, der der SV, und damit den Schülerinnen und Schülern, zu Gute kommt.
Leere Patronen und Kartuschen fallen in fast jedem Büro an. Bei uns im Sekretariat, im Computerraum oder privat zu Hause", erzählt Jens Münzel, SV-Verbindungslehrer des Gymnasiums. Daher war der Lehrer begeistert, als er von SAMMEL MIT! erfuhr. Die Aktion greift ein weit verbreitetes Problem auf: In Deutschland landen jährlich weit über 100 Millionen leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen in der Mülltonne. Würde man dieses Leergut in LKW verstauen, so ergäbe dies einen Stau von über 25 km Länge. Eine ungeheure Menge, die unbedacht auf der Deponie landet.
Diese Umweltbelastung muss nicht sein! Das wertvolle Leergut kann ohne Qualitätseinbußen wieder aufbereitet werden. Der Recyclingpartner der Aktion SAMMEL MIT! zahlt für jede Patrone und Kartusche eine Prämie. Diese wird von SAMMEL MIT! an die Sammelstellen weiter geleitet. "Auf diese Weise können wir den Schülern etwas Gutes tun und lösen gleichzeitig ein Leergutproblem.", sagt Jens Münzel.
Für die Sammelbox ist ein eigener Platz geschaffen worden. Zusammen mit dem Hausmeister Bruno Lieder fand Jens Münzel einen idealen Platz, der von Herrn Lieder dann auch noch farblich gestaltet und hergerichtet wurde. Zusätzlich ist noch ein Sammelkarton für leere Batterien und Akkus aufgestellt worden. Jens Münzel hofft auf einen starken Zulauf von Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kolleginnen und Kollegen, so dass sich dieses Umweltprojekt in der Schule etablieren kann. "Sollte sich ein Gewinn daraus ergeben, so wird das Geld direkt in für die Schülerschaft wichtige Projekte fließen. Der Schulhof könnte etwas vertragen, es könnten Freizeitaktivitäten angeboten werden, aber auch eine Spende ist möglich.", so der SV-Verbindungslehrer. "Jede Unterstützung bringt uns weiter; sammeln Sie mit! Gut für die Umwelt und gut für uns alle."


Arnsberg/Weimar. "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen." So steht es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN.
Am 10. Dezember 1948, also vor genau 60 Jahren, wurde sie in Paris von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen. Diese Erklärung stand ganz unter dem tiefen Eindruck, den der 2. Weltkrieg und die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus hinterlassen hatten. Verbrechen gegen die Menschlichkeit waren im so genannten 3. Reich an der Tagesordnung gewesen und schließlich die bürokratisch organisierte Vernichtung von 6 Millionen Juden.
Hoch über Weimar, der Stadt von Goethe und Schiller, liegt der Ettersberg. Dort hatten die Nazis eines ihrer furchtbarsten Lager eingerichtet: Buchenwald. Dieses Lager war unlängst Ziel einer Reise von 40 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 13 des städtischen Gymnasiums Laurentianum unter der Leitung der Lehrer Eckhard Kotthaus, Jürgen Müller, Sabine Schäfer-Jarosz und Referendarin Roglitzki.
"Sicherlich ist es nicht abwegig zu sagen, dass einen keine direkte Schuld an den Verbrechen und Gräueltaten der nationalsozialistischen Politik trifft, jedoch ist eine mit ihnen einhergehende Verpflichtung unumgänglich: Die Pflicht und die Verantwortung, die Vergangenheit aufzuarbeiten und durch diesen Bewusstseinsprozess zu garantieren, dass der Aufbau eines solchen Systems und einer solch menschenverachtenden Politik nie wieder möglich gemacht werden kann", schreiben Jonathan Uerschels, Holger Hachmann und Timo Schneider in einem Essay. Titel: "Politisches Interesse in einer unpolitischen Zeit".
In Buchenwald wurden von 1937 bis 1945 etwa 250 000 Menschen aus vielen Ländern Europas inhaftiert; 60 000 wurden ermordet. Am 11. April 1945 befreite die 3. US-Armee das Lager, nachdem die SS-Schergen geflohen waren. Ab 1950 wurde Buchenwald von sowjetischen Besatzungstruppen als Lager genutzt, in dem nochmals 7000 Menschen umkamen.
Speziell vor dem Hintergrund der bedrückenden Erfahrungen beim Besuch der heutigen Gedenkstätte setzen sich die Laurentianer mit offenbar nie endenden rechtsradikalen Tendenzen in Deutschland auseinander: "Wenn Schüler sich in den schmalen Arrestbunker drängen, wo damals die Opfer auf ihre nächste Folter warteten, sollen sie sich nicht gruseln, sondern begreifen: Faschismus war ein Gesellschaftsverbrechen. Deshalb ist es unabdingbar, eine möglichst umfassende Bildung und ein gesundes Urteilsvermögen zu erlangen."

Aus der Westfalenpost, 09.12.2008


Arnsberg/Herdringen. Ein Sportkurs am Laurentianum Arnsberg tauscht für ein paar Wochen die Sporthalle gegen den Golfplatz. (dc)

Am Gymnasium Laurentianum in Arnsberg bleiben in diesen Wochen die Bälle und Turngeräte zumindest für ein paar Glückliche in den Abstellräumen, stattdessen geht es für 23 Schülerinnen und Schüler raus auf den Golfplatz. Ein Sportkurs der Stufe 13 hat den Versuch gewagt, innerhalb weniger Wochen einen Einblick in diese sonst selten im Sportunterricht anzutreffende Sportart zu bekommen ­- und das mit überraschendem Erfolg. Schon das erste Treffen mit Mark Adamson - Golflehrer beim Golfclub Sauerland e.V. in Herdringen ­- weckt im Kurs von Dirk Kubatzki die Hoffnung auf sehr interessante Wochen auf dem Golfplatz. Und diese Hoffnungen werden nicht enttäuscht, nach ersten Annäherungsversuchen an den ungewohnten Sport auf dem "Putting Green" geht es schnell auf die "Driving Range". Und dort erst einmal angekommen fällt jedem schnell der Unterschied zum heimischen Minigolfplatz auf, ging es auf dem Putting Green noch um kleine Distanzen, so erreichen manche hier schnell die 50-Meter-Markierung. Von der Motivation und Begeisterung der Schülerinnen und Schüler beeindruckt, ließ sich Head-Pro Mark Adamson zu einem ungewöhnlichen Angebot hinreißen: Der Kurs könne in Kleingruppen einmal eine volle Golfbahn spielen. Und sollte danach Interesse an der Erlangung der Platzreife bestehen, so würde auch das möglich sein. Keine Woche nach diesem Angebot wechselte der Sportkurs erneut den Ort, diesmal ging es vom Herdringer Golfplatz in den heimischen Unterrichtsraum wo schon die ersten Regelbücher auf den Kurs warteten. Und nachdem inzwischen die ersten Stunden Theorie hinter den Teilnehmern liegen, freuen sich diese schon auf die abschließende Prüfung zur Platzreife: "Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal vollkommen selbstständig auf dem Golfplatz eine Bahn zu spielen!" freut sich eine Schülerin. Bevor sich dieser Wunsch erfüllt muss sich der Kurs allerdings noch der Platzreifeprüfung stellen: 30 Multiple-Choice-Fragen, neun Probebahnen und eine Golfplatzbegehung hat jeder der interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu meistern. Sportlehrer Dirk Kubatzki ist von der positiven Resonanz überwältigt: "Es geht darum den Schülerinnen und Schülern die ganze Bandbreite des Themas Sport nahe zu bringen. Die Zusammenarbeit mit dem GC Sauerland war vorbildlich - gerade für einige "Sportmuffel" unter den Schülerinnen und Schülern haben sich neue Möglichkeiten ergeben einmal über einen Life-Time-Sport nachzudenken und am eigenen Leib zu erfahren, wie anregend für die Lebensqualität ein solcher Sport an der frischen Luft sein kann. Außerdem ist Golf ein äußerst spannendes Spiel - für Klischees war da einfach kein Platz… Es zeigt sich, dass es auch im Sportunterricht Sinn macht, neue Wege zu gehen. Als nächstes steht das Projekt "Le Parkour" mit Elementen aus Leichtathletik und Turnen auf dem Programm." Auch in unteren Stufen sollen zukünftig in Zusammenarbeit mit dem Golfclub Sauerland e.V. und dem Deutschen Golf Verband ähnliche Probetrainings stattfinden.

© Melanie Wenig und Dominic Christian

Foto: Dirk Kubatzki

Am 11.12.2009, waren die 2. Laurentianerfilmfestspiele in der alten Turnhalle am Laurentianum Arnsberg. Wir durften um 15:30 rein.

Aber rein gehen war untertrieben, wir stürmten rein. Alle gaben schnell ihre Karten die sie Tage zuvor im SV Raum gekauft hatten ab und sicherten sich einen guten und gemütlichen Platz. In der ganzen Halle wurden gemütliche Matten ausgelegt und Stühle hingestellt.

Danach flitzten wir an einen Stand, wo es Popcorn, Schnükkeltüten, Cola, Fanta, Sprite und Wasser gab. Um 16:00 endlich, fing es an , "Kevin allein in New York " wurde auf einer riesigen Leinwand gezeigt. Das Licht ging aus und es wurde still. ALle schauten dem Film interessiert zu, aber hin und wieder brach großes Gelächter aus oder jemand ging zum Stand und holte Getränke, Popcorn oder Schnuckeltüten. Als der Film zuende war, rappelten sich alle langsam auf und nahmen ihre Becher oder leeren Tüten und warfen sie in den Mülleimer. Der Film kam bei allen gut an und wurde vom SV-Team unserer Schule organisiert.

(Die Klassen 7-10 haben Twilight geguckt.) 

Lisa Simon 5B