Drucken

Der Übergang Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes von der Grundschule auf eine weiterführende Schule ist für Sie mit vielen Fragen verbunden. Wird sich mein Kind an der neuen Schule wohl fühlen? Wird es Freundinnen und Freunde dort haben oder finden, die ihm den Übergang erleichtern? Wird es das Maß an Zuwendung finden, das es ihm möglich macht, zu seinen Lehrern und Mitschülern Vertrauen zu fassen? Werden ihm Halt und Orientierung geboten, die es benötigt, um sich in seiner neuen Umgebung wohl zu fühlen? Wird es Freude am Lernen haben und den Anforderungen der neuen Schule gewachsen sein?

 

Wir sehen diese Situation als echte Herausforderung, der wir durch ein Konzept mit folgenden Schwerpunkten begegnen:

 

Integration

Nach gut einem halben Jahr werden die Eltern und Schüler der Stufe 5 mit Hilfe eines anonymen Fragebogens befragt, wie sie die Integration beurteilen. Wir sind schon etwas stolz darauf, dass in den letzten Jahren weit über 80% der befragten Kinder und Eltern fanden, dass diese Integration sehr gut oder gut gelungen ist.

 

Individuelle Förderung bei Leistungsschwächen

Mit der Jahrgangsstufe 5 beginnend bieten wir ein wöchentlich stattfindendes Förderband in Mathematik, Englisch, Lateinisch/Französisch und Deutsch an. Daneben lassen wir Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6, die auffallende Schwächen in einer Klassenarbeit in Mathematik und/oder Englisch, ab Jahrgangsstufe 6 auch in Latein und Französisch, gezeigt haben, die betreffenden Inhalte durch eine sog. Sofortförderung gezielt und kontrolliert nacharbeiten. Dies kann in Eigenarbeit mit Hilfe der Materialien des Selbstlernzentrums oder mit Unterstützung von kompetenten Oberstufenschülern geschehen.

Darüber hinaus organisiert das Förderzentrum auch individuelle Nachhilfestunden durch kompetente Oberstufenschüler.

 

Offene Ganztagsbetreuung

Seit dem Schuljahr 2006/07 bietet das Laurentianum eine verlässliche Ganztagsbetreuung an. Dies schließt die Ausgabe einer Mahlzeit, Hausaufgabenbetreuung und die Teilnahmemöglichkeit an speziellen Arbeitsgemeinschaften (z.B. Sport, Naturwissenschaften, Spiel, Tanzen, Roboter, Chinesisch, Rechtskunde, Kino, Geschichte, Chor, Schülerzeitung usw.) ein.

 

Arbeitstechniken und selbstständiges Lernen

 

Soziales Lernen

Als Grundlage für effektiven Unterricht wird eine ruhige, spannungsfreie Lernatmosphäre angestrebt. Die zentralen Ziele sind: Selbstdisziplin, Zuverlässigkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit.
Um die genannten Ziele umzusetzen, erfahren die Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 ein kontinuierliches und aufeinander aufbauendes Sozialkompetenztraining in einzelnen Blöcken durch unsere Sozialpädagogin.
Außerdem wird zur Einhaltung der beschlossenen Erziehungsmaßnahmen das „Bielefelder Modell zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit von Schülerinnen und Schülern" angewendet. Bei Unterrichtsstörungen muss der betreffende Schüler sich entscheiden: Er kann sein Verhalten ändern, dann ist es in Ordnung, ansonsten muss er den Klassenraum verlassen, um im „Trainingsraum" über sein Verhalten nachzudenken und einen Plan zu erstellen, wie er es schaffen kann, nicht mehr zu stören. Der Plan wird vom Schüler allein erarbeitet, und der Lehrer, in dessen Unterricht die Störung vorgefallen ist, entscheidet, ob die Überlegungen des Schülers ausreichen und er zurück in den Unterricht geht.

In einer extra als solche ausgewiesenen Klassenleiterstunde werden -  neben allwöchentlich anfallenden Klassengeschäften - auch regelmäßig Gespräche zum Klassenklima, Klassenräte sowie anderweitige das soziale und demokratische Miteinander fördernde Aktivitäten durchgeführt.

 

Beteiligung der Eltern

Neben der Teilnahme an den Gremien, die das Schulmitwirkungsgesetz vorsieht (Pflegschaften, Schulkonferenz, Fachkonferenzen etc) sind die Eltern häufig zu gemeinsamen Unternehmungen (z. B. Mithilfe bei Projekten, Feiern, gemeinsames Grillen z. B. am Ende eines Wandertages, Mithilfe bei Gestaltung des Klassenraums etc.) eingeladen. Auf Elternabenden werden u. a. mit externen Experten Fragen der Erziehung besprochen (z. B. das Thema „Grenzen setzen"); im Besonderen findet ein Methoden-Elternabend statt, an dem die Eltern unter Anleitung der Klassenteams die besondere Arbeit im Bereich des Methodentrainings kennen lernen.

 

Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Isabel Fürch / Alexandra Hübenthal

(Komm. Erprobungsstufenkoordination)